Ein paar Worte zu mir und meiner Aufzucht

mein Züchterischer Gedanke 



Ich, Karin von Glasenapp, züchte seit 1993 Hovawarte nach den
Zuchtbestimmungen des RZV für Hovawart-Hunde und VDH
1988 zog der erste Hovawart bei uns ein. Damals lebte meine Mutter noch.
Als Shebell 1 1/2 Jahre war, fuhr ich mit meiner Mutter und Hund 2x die Woche auf den Hundeplatz.
Mir gefiel es, wie die Hunde dort arbeiteten und so kaufte ich mir 1991
Mädy vom wilden Jäger. Nun arbeiteten meine Mutter und ich gemeinsam mit
unseren Hunden. Shebell bestand die ZTP. Da meine Mutter krank wurde,
übernahm ich die weitere Ausbildung. Wir bestanden die BH.
Mädy bestand die Jugend Beurteilung, die ZTP und ebenfalls die BH.
Leider erlebte meine Mutter nicht mehr den ersten Wurf "vom Helmefeld".

Da mir das Arbeiten mit mehreren Hunden Freude macht, habe ich auch heute noch mehr als einen Hund.


Beruflich habe ich einen Hundesalon und kann mir meine Arbeit einteilen.
Wenn Welpen da sind, nehme ich halt nicht so viele Aufträge an.
So habe ich Zeit die Welpen zu prägen und ihnen einen guten Start
ins Leben zu geben


Unser Haus steht am Rande von Nordhausen.Die nächsten Nachbarn wohnen
500 Meter entfernt.

Natürlich sind unsere Welpen-Interessenten herzlich Willkommen und dürfen mit den Welpen spielen und Kuscheln 

Ich versuche die Welpen optimal zu prägen und altersentsprechend zu fördern ,
die Hündin hat ihren eigenen Wurfraum und somit die Ruhe die sie benötigt um sich um ihre Welpen zu kümmern.
 In den ersten 10-14 Tagen sehen und hören die Welpen noch nichts und die Mutter kann sich entspannt um ihre Welpen kümmern ohne ständig gestört zu werden, denn eine entspannt Mutter ist wichtig.
Der Wurfraum ist beheizbar, aber nicht überheizt, da das Kontaktliegen sehr wichtig für die Welpen ist. Die Sinne mir ist kalt oder warm werden gefördert und die Kleinen müssen entweder tiefer in den Haufen krabbeln oder es sich am Rand gemütlich machen.
Mit ca 16 Tagen öffne ich die Wurfkiste und die kleinen können den Raum erkunden , Mama kann dieser Zeit natürlich jeder Zeit nach draußen .
Im Raum liegen dann kleine Spielzeuge welche auch gern schon probiert werden.
Je älter sie werden erweitere ich die Räumlichkeit welche immer mit viel Tatendrang erkundet werden und Staubsauger oder ähnlich laute Geräte werden nun angestellt während die kleinen spielend und die Welt erkunden.
Nun öffne ich auch die Luke nach draußen in ein gesicherten teilweise überdachten Freilauf.
Die Welpen dürfen selbst erkunden und entscheiden wann sie nach draußen möchten.
Die Mutigen voran und die etwas zurückhaltenden eben einen Tag später.
Schnell lernen sie ihren Schlafraum sauber zu halten und mit ca fünfeinhalb Wochen passiert es nur noch selten das ein Häufchen im Schlafraum landet.
Selbstverständlich stehen im Freilauf einige neue Geräte , wie Wippe und Tunnel usw.
Je nach Mentalität des Wurfes geht es dann ( nicht jeder ist gleich) auf unser großes Grundstück.
Hier dürfen sie dies dann nach und nach erkunden es ist zwar nichts abgegrenzt , aber am Anfang nutzen sie noch nicht alles, es wird dann jeden Tag mehr.
Nun beginnt auch die Zeit wo sie nach Möglichkeit jeden Tag etwas Neues erleben ob drin oder draußen ( große Plane , Wasser , andere Geräusche, klappernde Dosen, kehren mit dem Straßenbesen, Rasentraktor und im Auto fahren.
Spielen und und kuscheln stehen natürlich ganz oben auf dem Programm.
 Ich übe mit ihnen auch Zähne zeigen und  bürsten des Fells, Ohren schauen und Dinge welche eben dazu gehören.
Eine Fahrt zum Tierarzt benötigen wir nicht da unsere Tierärztin ( Schwägerin)  mit auf dem Grundstück wohnt und so alles hier erledigt wird. 

Zuchtgedanke

Ich mag den derben bis mittleren Typ des Hovawarts, gesund ,robust mit einer Portion Humor  und dies möchte ich auch züchten, gepaart mit einer gewissen Sportlichkeit. Immerhin ist der Hovawart ein Gebrauchshund.
Dies bedeutet nicht nur IPG Sport. 20km am Fahrrad mit kurzen Pausen sind für meine Hunde kein Problem , das heißt auch wenn kein Hundesport im Vordergrund steht möchte der Hovawart doch nicht nur spazieren gehen sondern geistig gefördert werden.
Mit seiner guten Nase liebt er Suchspiele oder richtige Fährtenarbeit.

Ich züchte im RZV für Hovawart Hunde, Mitglied des VDH und des internationalen Hovawart Vereins aus Überzeugung und stehe hinter den strengen Zuchtvorschriften , welche der Verein vorgibt. 




Impression von meiner Aufzucht

Spielkiste wird erobert

schön aneinander gekuschelt Kontakt liegen  

Schlechtes Wetter da wird drinnen getobt

Bildungsfehrnsehen

dies ist auch im großen Hundegarten

In dieser Hütte sind die Spielsachen, wenn keine Welpen da sind

Im geschützten Bereich 

Frauchen testet die Zähne oder umgekehrt  ;) 

Verfolgung der Tante im Hintergrund die große Plane

Welpe 10 Tage nach dem Krallen schneiden, nun kann er Mama nicht mehr kratzen 

Hundegarten im Herbst ohne Welpen 

Welpen ca 5 Wochen haben Hunger

Außerhalb vom gewohnten Grundstück, die Welpen folgen mir  

Auf Tour zum Hundeplatz mit Papa Mama und Cousine und Welpenkäufer

Bei uns auf dem Hundeplatz, neugierige Welpen

nach der Fahrt mit dem Auto gibt es gleich etwas zu futtern, dann ist der Stress schnell vergessen

oh wo geht es denn hier hin??

unser grosser Freund begleitet schon ein paar Würfe

Mama ganz entspannt mit ihren zwei Tage alten Welpen

Welpe in der Wurfkiste erste Versuche zu Bellen

Welpen ca 3 Wochen da säugt Mama auch mal außerhalb der Kiste

Welpe ca 4 Wochen im geschützten Außenbereich

Mama im Dienst putzen ihrer ca 1 Woche alten Welpen